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Umweltschule in Europa




Bayerisches Umweltministerium zeichnet unterfränkische und oberfränkische Umweltschulen aus
 
Hilpoltstein, 04.12.2015 - In der letzten von drei Auszeichnungsveranstaltungen überreichte Dr. Christoph Goppel in Vertretung der Bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf den erfolgreichen Schulen die Auszeichnung "Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule für das Schuljahr 2014/15" im Gymnasium Steigerwald-Landschulheim in Wiesentheid.
 
Für Dr. Christoph Goppel sind die durchgeführten Projekte in mehrfacher Hinsicht wichtig, da sie das persönliche Engagement und die Eigeninitiative junger Menschen fördern sowie einen Beitrag zur umweltverträglichen Gestaltung des Schulalltags leisten. Zudem helfen sie, Umweltbewusstsein und soziale Verantwortung durch aktives Handeln zu erlernen und einen nachhaltigen Lebensstil zu entwickeln.
 
 
Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule
Diese Auszeichnung erhalten Schulen, die zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit durchführen, dokumentieren und einer Jury präsentieren. Die Jury aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des Landesbundes für Vogelschutz als Koordinator dieser Auszeichnung entscheidet über die Vergabe des Titels.
 
 
Neuer Rekord
275 bayerische Schulen haben in diesem Jahr die Auszeichnung "Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule" erhalten. Das sind wieder deutlich mehr als im Vorjahr (234 Schulen). Für die Landeskoordination im LBV ist dabei besonders erwähnenswert, dass alle bayerischen Schularten bei dieser Auszeichnung vertreten sind. Ganz gleich ob Grundschulen, Förderschulen, Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Berufsschulen, Wirtschaftsschulen oder private Schulen - in jedem Bereich lässt sich Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung realisieren.
 
 
Breite Themenpalette
Auch die Bandbreite der gewählten Themen zeigt, mit welcher Kreativität und Fantasie sich die bayerischen Schulen diesem Bereich widmeten: Ob beim Schutz der Biodiversität, dem Natur erleben im Schulumfeld, bei nachhaltiger Mobilität sowie nachhaltigem Konsum oder beim Generationen verbindenden Lernen - überall waren die Schülerinnen und Schüler in die Projektentwicklung und -umsetzung mit einbezogen und konnten so hautnah erleben, wie sich ihr Beitrag positiv auf das Schulleben auswirkt. Einig waren sich alle Beteiligten, dass sich durch diese Projektarbeit viele Kompetenzen und Werthaltungen fördern lassen, die auch weit über den Schulalltag hinaus wichtig sind.
 
Die Auszeichnung "Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule" wird jeweils für ein Schuljahr vergeben. Viele Schulen sind schon über 10 Jahre dabei, um das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit konsequent ins Schulprofil einzubauen.
 
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Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen: Birgit Feldmann, LBV-Referat Umweltbildung/Bildung zur nachhaltigen Entwicklung, Email: b-feldmann@lbv.de, Tel.: 09174/4775-42
 
 
Bilder zu dieser Pressemitteilung: Die Bilder der Auszeichnungsveranstaltung können auf der Homepage des Umweltministeriums eingesehen bzw. heruntergeladen werden. www.umweltbildung.bayern.de